Deeskalation im Berufsalltag: Was wirklich funktioniert – und warum Emotionen dabei der Schlüssel sind
Stell dir vor, du sitzt an deinem Schreibtisch – ein aufgebrachter Bürger steht vor dir, die Stimme wird lauter, die Körpersprache kippt. Oder du bist Führungskraft, und das Meeting eskaliert gerade in eine Richtung, die du so nicht wolltest. Oder du arbeitest im Sozialdienst und spürst, wie sich die Spannung im Raum auflädt – und du weißt, dass du gleich entscheidest, ob das Gespräch kippt oder nicht.
Was machst du in diesem Moment?
Die meisten Menschen greifen dann auf das zurück, was sie irgendwann mal gelernt haben: ruhig bleiben, deeskalierend sprechen, auf Abstand gehen. Klingt vernünftig. Und scheitert trotzdem regelmäßig. Warum? Weil echter Deeskalationserfolg nicht bei den Techniken anfängt. Er fängt bei den Emotionen an – deinen eigenen und denen deines Gegenübers.